Peter Lohse

Portrait von Peter Lohse in der alten Seegrasspinnerei
Pit Lohse, 62 Jahre, seit 2014 Gemeinderat, Sozialpädagoge

Pit hat als NT14-Gemeinderat sein vielfältiges Wissen über „gelingendes Aufwachsen“ in Nürtingen für alle Altersgruppen in den Gemeinderat eingebracht und hat dabei den Gemeinwohlgedanken immer fest im Blick. Echte Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe sieht er als entscheidenden Schlüssel zum Erfolg von Kommunalpolitik - nur gemeinsam im Dialog mit der Bürgerschaft und den ansässigen Wirtschaftsunternehmen kann eine Kommune verantwortlich weiterentwickelt werden. Die drängenden Zukunftsfragen können nicht mit Instrumenten aus dem letzten Jahrhundert gelöst werden, daher gilt es, neue Ansätze wie die „Philosophie der Gemeinwohlökonomie“ im städtischen Kontext zu erproben und zu entwickeln. Eine mögliche Landesgartenschau bietet den Rahmen und das Potential zur Entwicklung tragfähiger Zukunftskonzepte. Bereits heute schon gelingende Projekte, wie z.B. die Solidarische Landwirtschaft, könnten in diesen Prozess mit einfließen und auch auf andere Wirtschaftsbereiche oder das Thema Mobilität hin angepasst werden.

Zukunft in einer Verantwortungsgemeinschaft kann und soll die Zufriedenheit stärken - und auch der Spaß sollte nicht zu kurz kommen!

  • Ist 62 Jahre alt und 3 erwachsene Kinder
  • Dipl.-Sozialpädagoge
  • Wohnt in der Kernstadt/Kirchheimer Vorstadt
  • Gemeinderat für NT14 seit 2014
  • Geschäftsführer des „Trägervereins Freies Kinderhaus e.V.“
  • Setzt sich für mehr Bürgerbeteiligung ein

Wissen durch Netzwerken

Ich bin Diplom-Sozialpädagoge und Geschäftsführer des "Trägervereins Freies Kinderhaus e.V.", ehrenamtlich engagiere ich mich außerdem als Vorsitzender des Stadtjugendrings Nürtingen und als Kreisverbandsvorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Durch diese Nähe zur Basis der sozialen Arbeit erhalte ich einen tiefen Einblick in die sozialen Problemstellungen und Ursachen und erhalte durch das Netzwerken vielfältiges Wissen und fachliche Unterstützung, die ich in die Kommunalpolitik einbringen kann.

Gelingendes Aufwachsen

Im Umgang mit Kindern und Jugendlichen durfte ich mir in meinem Berufsleben vielfältiges Wissen über das Aufwachsen, die Rolle der Gesellschaft und deren Verantwortung erarbeiten. Da in unserem Verein mehrere Kindertagesstätten als Elterninitiativen geführt werden, ist auch die Erwachsenenwelt immer ein fester Bestandteil meiner Arbeit. Meine erworbenen Kenntnisse möchte ich an die Stadtgesellschaft zurückgeben, damit eine Stärkung der offenen Gesellschaft erreicht werden kann und sich der Gemeinwohlgedanke in unserer Kommune deutlich abbildet.

Verantwortungsgemeinschaft

Neben dem Gemeinderat ist eine starke Beteiligungskultur ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Demokratie. Bürgerbeteiligung und die Mitwirkung aller Stadtteile sehe ich als Bereicherung und als ein konstruktives Korrektiv gegenüber der Verwaltung und dem Gemeinderat. Nur eine ausgeprägte Stadtgesellschaft bildet eine lebendige Stadt sichtbar ab. Unterschiedliche Standpunkte und Bewertungen in öffentlicher Debatte auszutragen ist das einzige geeignete Mittel zur Wahrheitsfindung. Dafür werde ich eintreten und deshalb kandidiere ich bei NT14.

Kommunale Intelligenz zum Tragen bringen

In einer Kommune bildet sich das Wissen unterschiedlichster Menschen ab. Diese Vielfalt von Wissen und Lebenserfahrung ist für eine Kommune ein immenser Schatz, der geborgen werden muss. Das vorhandene Wissen einer Stadtgesellschaft kann nur sichtbar werden, wenn wir eine Dialogkultur aufbauen. Jeder und Jede ist hier willkommen und wird als Bereicherung gesehen. Nur so können wir die Vielfalt an Bedarfen erkennen und, indem so viele Aspekte wie möglich aufgezeigt werden, gemeinsam an Lösungen arbeiten.