Chronologie

Schematischer Stadtplan von Nürtingen
Sanierung Hölderlinhaus Jeder Quadratmeter Aufstockung, ist einfach nur saumäßig teuer,
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Insgesamt 91 Beiträge.

Wir wollen wieder an einem Strang ziehen

STZ-Interview von Roland Berger

Der neue Nürtinger Oberbürgermeister Johannes Fridrich spürt einen frischen Wind in der Stadt. Das Klima im Gemeinderat werde sich verbessern, meint der 41-Jährige. Große Hoffnungen setzt er in eine Landesgartenschau, um die sich Nürtingen erneut bewirbt.

Grünes Licht für das Hölderlinhaus

STN-Artikel von Wolfgang Berger

Einer Modernisierung des Nürtinger Hölderlinhauses in Nürtingen steht nichts mehr im Weg. Zwei Aufsichtsbeschwerden sind gescheitert.

Abschieds-Interview mit Nürtingens OB Heirich

NTZ-Interview von Anneliese Lieb

Im Nürtinger Rathaus geht eine Ära zu Ende. 16 Jahre hat Otmar Heirich als Oberbürgermeister die Entwicklung in Nürtingen ganz maßgeblich bestimmt. Am Donnerstag übergibt er die Amtsgeschäfte an Dr. Johannes Fridrich. Einen Tag später ist die Abschiedsfeier in der Kreuzkirche. Wir sprachen mit ihm über seine Amtszeit in der Neckarstadt.

Kostensteigerung beim Hölderlinhaus

NTZ-Artikel von Anneliese Lieb

Die Kosten für den Umbau des Hölderlinhauses steigen. Bei 5,36 Millionen Euro lagen sie noch im Mai. Jetzt kommt noch mal ein deutlicher Batzen drauf. Inklusive der zu erwartenden Baupreissteigerung liegt die neue Berechnung bei sieben Millionen Euro. Oberbürgermeister Fridrich führte als Ursache für die Kostensteigerung unter anderem den aufwendigen Erhalt der Rückmauern an. Festgestellt wurde dies erst bei der vertieften Bestands- und Baugrunduntersuchung. Das allein ist es allerdings nicht, was die Kosten für die Sanierung in die Höhe treibt. Wie OB Fridrich einräumte, seien Kostengruppen, wie die Erschließung, die Außenanlagen, Möblierung und digitale Erschließung und zugehörige Planungskosten bisher nicht berücksichtigt worden.

Die Bedeutung des Hölderlinhauses

NTZ-Leserbrief von Kai Hansen, Nürtingen

Dass nur die Fassade des Hölderlinhauses Geltung haben soll und man eine Totalentkernung gutheißt wegen ein paar mehr Unterrichtsräumen, zeigt symbolisch, dass ein vielschichtiger Erinnerungsort von historischer Bedeutung in Nürtingen nichts gilt. In diesem Haus ist Weltliteratur entstanden, anders als in Laufen oder Tübingen.

Der Blick über den Tellerrand

NTZ-Leserbrief von Dorothea Röcker, Nürtingen

Der Umbau des Hölderlinhauses ist beschlossen und das Ergebnis sieht nach diversen Nachbesserungen gar nicht mehr so schlecht aus. Und es bleibt auch ein bisschen mehr Hölderlin übrig. Ob sich diese Änderungen kostenneutral umsetzen lassen, wurde nicht hinterfragt. Die große Mehrheit des Gemeinderates fühlte sich ausreichend informiert.

Entscheidungen auf den Prüfstand stellen

NTZ-Leserbrief von Pit Lohse, Nürtingen

Ein Grund zu feiern. Ein Gesetz, welches auch den Bürgerinnen und Bürgern einräumt, dass getroffene politische Entscheidungen durch die Judikative auf ihre Rechtmäßigkeit hin überprüft werden können – zum Wohle der Bürgerschaft.

Vergleich mit der Teufelsbrücke

NTZ-Leserbrief von Helmut Hartmann, Nürtingen

Wenn man wenig Geld hat aber viele Pflichtaufgaben sollte man vorsichtig sein bei den freiwilligen Maßnahmen. Diese Regel tun wahrscheinlich viele von uns privat beachten.

Gemeinderat begrüßt Planung für Hölderlinhaus

NTZ-Artikel von Anneliese Lieb

Nürtingen ist in Sachen Hölderlinhaus einen wesentlichen Schritt weitergekommen. Die weiterentwickelte Planung für den Umbau und die Sanierung fand am Dienstag auch im Gemeinderat große Zustimmung. Außerdem werden in den nächsten drei Jahren 250 000 Euro im städtischen Haushalt für die Dauerausstellung Friedrich Hölderlin eingestellt.

Streit ums Nürtinger Hölderlinhaus

ESZ-Artikel von Thomas Krazeisen

Grundlegende Abhandlung zum Denkmal Hölderlinhaus sowie seiner historischen und kulturellen Bedeutung.

Kein Denkmalschutz für das Hölderlinhaus

NTZ-Artikel von Andreas Warausch

Das Landesamt für Denkmalpflege hatte einst entschieden, das Hölderlinhaus in Nürtingen nicht unter Denkmalschutz zu stellen. Dagegen hat der Verein Hölderlin-Nürtingen eine Fachaufsichtsbeschwerde beim Wirtschaftsministerium des Landes eingelegt. Diese wurde nun zurückgewiesen.

Was soll der denkende Bürger davon halten?

NTZ-Leserbrief von Christoph Röcker, Nürtingen

Wo liegt denn das Problem, wenn einer darauf besteht, dass er die Gewissheit eines rechtskonformen Handelns will und alle entscheidungsrelevanten Informationen verlangt? Was soll der denkende Bürger davon halten, wenn etwas so Selbstverständliches derart „übelgenommen“ wird, wie das am Dienstag zu erleben war?

Wer ein Haus baut, braucht Berechnungen

NTZ-Leserbrief von Hans-Peter Geil, Nürtingen

Wenn eine Familie ein Haus baut, wird sie sich zunächst mit dem Raumprogramm befassen. Daraus ergeben sich Baukosten, die gesichert sein müssen. Sonst geht nichts. Hinzu kommt die Frage der Folgekosten, ohne deren Kenntnis bekommt sie keinen Kredit. Herr Braun handelt also wie ein ganz seriöser Familienvater mit der Sorge um seine Familie. Er vermischt nichts (Herr Geissler), erfüllt Selbstverständlichkeiten (OB), sogar einfache Bürger haben für ihn Verständnis, keiner wird über ihn lachen (Herr Deuschle), ihn dafür aber wohl bewundern.

5. Sitzung des Gemeinderats

GR-Tagesordnung - Beschluss - Protokoll von Stadtverwaltung

Top-11: Umbau und Sanierung de Hölderlinhauses.
Top-12: Dauerausstellung Hölderlin im Hölderlinhaus.

Fassadenteile aus Hölderlins Zeit bleiben bestehen

NTZ-Artikel von Anneliese Lieb

Die weiterentwickelte Planung für den Umbau und die Sanierung des Hölderlinhauses fand im GWN-Ausschuss am Dienstag reihum Zustimmung. Allein Raimund Braun (NT 14) bleibt bei seiner Kritik, was ihm die Ratskollegen schwer übelnehmen und dies auch unverblümt zum Ausdruck brachten.

Ablehnung der Aufsichtsbeschwerde Hölderlinverein 2019

Beschluss von Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Antwort des Wirtschaftsministeriums mit der Ablehnung der Aufsichtsbeschwerde des Hölderlinvereins
(mit freundlicher Genehmigung des Hölderlinvereins)

Noch eine Chance

NTZ-Kommentar von Andreas Warausch

Heilfroh kann man sein, dass es engagierten Bürgern vor Jahren gelungen ist, den Abriss des künftigen literarischen Erinnerungsorts zu verhindern. Denn so gibt es trotz des ganzen unwürdigen Gezerres noch eine Chance für die Nürtinger, sich mit einem würdigen Andenken an den Größten ihrer Sprösslinge selbst zu beschenken.
Wenn in Tübingen „just in time“ der neu gestaltete Hölderlinturm eingeweiht wird und sich die Lauffener am neuen Geburtshaus erfreuen – allesamt beträchtlich unoriginaler als das Haus hier –, gucken die Nürtinger zwar in die Röhre und werden die Einschätzungen der Restwelt dazu aushalten müssen.
Aber es gibt garantiert eine lange, lange Zeit nach der Geburtstagsparty. In der Nürtingen mit dem neuen Hölderlinhaus samt Dauerausstellung endlich seinen Anspruch, die Hölderlinstadt schlechthin zu sein, deutlich machen wird.

Nürtingen als eigentliche Hölderlinstadt

NTZ-Artikel von Andreas Warausch

Im neuen Hölderlinhaus soll auf 120 Quadratmetern eine Dauerausstellung zu Friedrich Hölderlin eingerichtet werden. Der Kultur-, Schul- und Sozialausschuss des Gemeinderats empfahl am Dienstag einstimmig, das 250 000 Euro teure Vorhaben abzusegnen. Eine Theateraufführung auf der Baustelle zum Dichter-Jubiläum wird es indes aus Kostengründen nicht geben.

Das Haus soll Hölderlin atmen

NTZ-Artikel von Andreas Warausch

Das erneute Donnergrollen aus Nürtingen hat auch Dr. Thomas Schmidt vernommen. Er ist der Leiter der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg in Marbach. Viele literarische Gedenkorte hat er konzipiert. Das soll auch in Nürtingen so sein. Im Hölderlinhaus. Die Hälfte der rund 200 000 Euro für die Dichter-Gedenkstätte dort bringt seine Landesstelle zudem ein. Aber jetzt gibt es amtlich aktenkundige Beschwerden, auch von Ingrid Dolde vom Verein Hölderlin-Nürtingen.

Geht der Kampf ums Hölderlinhaus doch weiter?

NTZ-Artikel von Andreas Warausch

Das Hölderlinhaus soll als Schlüsselprojekt für die Gestaltung des Bildungszentrums am Schlossberg umgebaut werden. Der Verein Hölderlin-Nürtingen legte jetzt eine Fachaufsichtsbeschwerde gegen die Entscheidung des Landesamts für Denkmalpflege ein, das Haus nicht unter Denkmalschutz zu stellen. Was bedeutet das fürs Projekt?

Aufsichtsbeschwerde.1 Hölderlinverein 2019

Beschwerde von Ingrid Dolde, Großbettlingen

Anschreiben an das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
(mit freundlicher Genehmigung des Hölderlinvereins)

Aufsichtsbeschwerde.2 Hölderlinverein 2019

Beschwerde von Ingrid Dolde, Großbettlingen

Anlage I - Sachverhalt
(mit freundlicher Genehmigung des Hölderlinvereins)

Aufsichtsbeschwerde.3 Hölderlinverein 2019

Beschwerde von Ingrid Dolde, Großbettlingen

Anlage II - Begründung
(mit freundlicher Genehmigung des Hölderlinvereins)

Aufsichtsbeschwerde.4 Hölderlinverein 2019

Beschwerde von Ingrid Dolde, Großbettlingen

Anlage II-1 - Fehlerauflistung zur Denkmaleigenschaft
(mit freundlicher Genehmigung des Hölderlinvereins)

Aufsichtsbeschwerde.5 Hölderlinverein 2019

Beschwerde von Ingrid Dolde, Großbettlingen

Anlage II-2 - Denkmaleigenschaft des Hölderlinhauses
(mit freundlicher Genehmigung des Hölderlinvereins)

Jeder Bürgerentscheid hinterlässt Gräben

NTZ-Interview von Anneliese Lieb

Die Bebauung des westlichen Neckarufers mit gewerblicher Nutzung, Gastronomie und Biergarten ist derzeit ein viel diskutiertes Thema. Im Sommerinterview spricht Oberbürgermeister Heirich über Bürgerbeteiligung und andere Themen.

12. Sitzung des Gemeinderats

GR-Tagesordnung - Beschluss - Protokoll von Stadtverwaltung

Top-5: Bildungszentrum Schlossberg.
Mehrfachbeauftragung

Es geht auch anders! Hölderlinhaus Lauffen a.N.

HST-Artikel von Rolf Muth

Mit nur 700.000 Euro Eigenmitteln stmmt die Stadt Lauffen die 4,3 Mio. Euro teure Renovierung des Lauffener Hölderlinhauses.

8. Sitzung des Gemeinderats

GR-Tagesordnung - Beschluss - Protokoll von Stadtverwaltung

Top-11: Bildungszentrum Schloßberg.
Wiederaufnahme des Projekts

3. Sitzung des Gemeinderats

GR-Tagesordnung - Beschluss - Protokoll von Stadtverwaltung

Top 6: Bildungszentrum Schloßberg.
Mehrfachbeauftragung, Aufgabenstellung, Planerauswahl, weiterer Ablauf

9. Sitzung des Gemeinderats

GR-Tagesordnung - Beschluss - Protokoll von Stadtverwaltung

Top.4 Bildungszentrum Schlossberg - Sachstand Machbarkeitsstudie

Das lange Ringen um den Steinernen Bau

NTZ-Artikel von Horst Ansel

Die Entscheidungsprozesse um den Abriss des "Steinernen Baus" weisen auffällige Parallelen zum Hölderlinhaus auf.

Das wäre ein Gewinn für Nürtingen

NTZ-Artikel von Anneliese Lieb

Ende 2008 hat die Stadt Nürtingen den Bauhistoriker Dr. Johannes Gromer mit der Untersuchung des Hölderlinhauses beauftragt. Im Februar hat der Experte aus Oppenweiler das Gutachten im Gemeinderat vorgestellt. Gromers Ergebnisse haben zu einem Umdenken innerhalb des Ratsgremiums geführt.

Die Suche nach einem Nenner

NTZ-Artikel von Anneliese Lieb

Abriss oder Neubau? Die Frage erhitzte im letzten Sommer die Gemüter. Inzwischen scheinen die streitenden Parteien sich einander anzunähern. Von einem Totalabbruch des Hölderlinhauses hat sich die Stadt verabschiedet. „Wir sollten versuchen einen gemeinsamen Nenner zu finden“, sagt der OB.

Das Elternhaus als Ort des Gedenkens

NTZ-Pressemitteilung

In Lauffen und Tübingen, in Waltershausen und Jena, in Frankfurt, Bad Homburg und in Bad Driburg, und nicht zuletzt in Nürtingen kann des Dichters Friedrich Hölderlin gedacht werden. Die Hölderlin-Gesellschaft hat unter anderem die Aufgabe, das Andenken des Dichters an diesen Orten zu fördern und zu unterstützen. Sie tut dies nach Kräften, aber leider ohne die dazu nötigen Mittel, die deshalb von den jeweiligen Kommunen aufgebracht werden müssen.

Die Bürger si9nd sensibilisiert

NTZ-Leserbrief von Hildegard Biermann-Mannsfeld, Nürtingen

Als im Sommer 2007 der Technische Beigeordnete Erwerle im Bauausschuss zum ersten Mal seinen Vorschlag, das Hölderlinhaus abzureißen, vorstellte, kam von unserer Fraktion der entsetzte Einwurf: „Sie wissen wohl nicht, was das für ein Haus ist!“

Gedenkstätte für Hölderlin?

NTZ-Leserbrief von Dr. Katharina Giesen, Nürtingen

Es ist erfreulich, dass die Einsicht sich durchzusetzen scheint, dass ein historisches Gebäude wie das Hölderlinhaus erhaltenswert ist. Allerdings erscheint eine Nutzung für ein Schulungszentrum fraglich, da immer wieder dieselbe Problematik auftritt: Wo sollen die Besucher der Kurse parken?

Das Hölderlinhaus muss stehen bleiben

NTZ-Artikel von Anneliese Lieb

„Das Hölderlinhaus muss stehen bleiben. Wir brauchen eine vernünftige Lösung, die Alt und Neu miteinander verbindet“, sagt Oberbürgermeister Heirich und bezieht klar Position gegen den geplanten Abriss. Er plädiert für einen neuen Ideenwettbewerb und ist zuversichtlich, dass sein Vorschlag im Bauausschuss mehrheitsfähig ist. „Wir müssen über ein Bildungszentrum am Schloßberg nachdenken, das auf mehrere Gebäude verteilt wird“, nennt der Nürtinger Verwaltungschef im Gespräch mit unserer Zeitung eine mögliche Lösung.

"Domm gloffa"

NTZ-Leserbrief von Bruno Bienzle, NT-Zizishausen

„Domm gloffa“ scheint zum geflügelten Wort für das Handeln der Nürtinger Rathausspitze zu werden. Ob Bürgervorschläge zum Kreuzkirchpark, Reiner-Pavillon am Galgenberg, Koordination der Straßenbaumaßnahmen, Tunnelplanung in Oberensingen, Türkeireise, Bebauung Wörth-Areal, Zukunft Hölderlinhaus, Beteiligung Freier Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen am Konjunkturprogramm des Bundes – ständig verheddert sich unsere Rathaus-Troika in Widersprüchen.

Die Essenz eines Heldenlebens

NTZ-Artikel

Nur zu gerne schmückt sich Nürtingen bekanntlich mit dem Titel Hölderlinstadt. Bisweilen aber sind die Spuren des Dichters in der Stadt nur schwach zu erkennen. Zu seinem Geburtstag feierte der Verein Hölderlin-Nürtingen am Freitagabend in der Kreuzkirche ein wahres Hölderlinfest.

Im Nachhinein

NTZ-Kommentar von Anneliese Lieb

Ginge es nach Baudezernent Erwerle, wären in der Schlossgartenstraße wohl längst die Bagger angerückt, um das Hölderlinhaus für einen Neubau plattzumachen. Die Nürtinger haben Widerstand geleistet und damit den Blick für andere Lösungen geweitet. Positiv anzurechnen ist der Stadt, dass sie einen Gutachter mit der Untersuchung des Hauses beauftragt hat, der ganz neutral an die Sache rangegangen ist.

Vitales Interess am Schicksal des Hauses

NTZ-Artikel von Günter Schmitt

Das Hölderlinhaus bleibt erhalten. Zu dieser Auffassung musste jeder Teilnehmer an dem am Mittwoch abgehaltenen Ortstermin gelangen. Wie es nach einer Umgestaltung aussehen wird, ist eine ganz andere Frage. Oberbürgermeister Otmar Heirich wandte sich nachdrücklich gegen den bei der Diskussion laut gewordenen Vorschlag, die im Hölderlinhaus beheimatete Erwachsenenbildung zu verlagern.

Andere wären froh

NTZ-Leserbrief von Jürgen Gairing, Nürtingen

Mehrere Gründe sprechen für den Bestand des Hölderlinhauses. Nürtingen sollte sich der Verantwortung um das Erbe des großen Sohnes der Stadt bewusst sein. Keine andere Stadt kann ein echtes Hölderlinhaus vorweisen. Das Geburtshaus in Lauffen a. N. ist schon lange abgerissen, das in Bad Homburg 1983 abgerissen, das in Tübingen abgebrannt und als Hölderlinturm neu gebaut. Andere Städte wären froh, sie hätten so etwas, und suchen nach Originellem zum Vorweisen.

Hölderlinhaus Nürtingen

NTZ-Leserbrief von Werner Scholder, Nürtingen u.a.

Wir Stadtführer verfolgen mit großem Interesse und großer Anteilnahme die Diskussion über das Schicksal des Hölderlinhauses. Für alle Besucher unserer Stadt aus nah und fern, Inland und Ausland, ist dieses Haus ein wesentlicher Punkt beim Rundgang durch die Stadt. Nachdem wir nun wissen, dass hier wesentlich mehr geschichtlich interessante Bausubstanz vorhanden ist als bisher bekannt war, wird dieses Haus umso mehr ein Schwerpunkt jeder Stadtführung.

Wir überprüfen alle Möglichkeiten

NTZ-Artikel

„Eine Entscheidung über den Abriss des Hölderlinhauses ist noch nicht gefallen“. Das stellt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung klar.

Nürtinger SPD will das Hölderlinhaus erhalten

NTZ-Pressemitteilung von Dr. Wolfgang Wetzel, Nürtingen

Die von der SPD-Fraktion beantragte Denkpause und das in der Gemeinderatssitzung vorgestellte Gutachten zum Hölderlinhaus haben zu einem Umdenken geführt. „Der SPD ist sehr stark daran gelegen, in Ruhe die verschiedenen Möglichkeiten, die sich aufgrund des Gutachtens ergeben, auszuloten“, so Dr. Wetzel jetzt in einer Pressemitteilung.

Zeit für echte Bürgerbeteiligung

NTZ-Pressemitteilung

„Wir brauchen mehr echte Bürgerbeteiligung in unserer Stadt“, fordert Stadtrat Matthias Hiller für die Jungen Bürger. „In Nürtingen gibt es derzeit eine Reihe zentraler Themen, die große Auswirkung für das Stadtbild haben, viel Geld kosten und bei denen die Bürgerschaft viel zu wenig eingebunden wird.“

Ja-Sager und Nein-Sager

NTZ-Leserbrief von Dieter Bopp, Nürtingen

Bei der am Dienstag letzter Woche am Hölderlin-Haus durchgeführten Informationsveranstaltung der Stadtverwaltung kam auch die Rede auf den Nürtinger Gemeinderat. Dies hat mich zu dem Zwischenruf animiert: Das sind doch nur Ja-Sager! Von einem neben mir stehenden Stadtrat wurde ich dann darauf hingewiesen, dass dies nicht so sei.

Denkpause für Diskussion benutzen

NTZ-Pressemitteilung

Der Bauausschuss des Nürtinger Gemeinderates hat die Verwaltung beauftragt, von unabhängiger Seite die bauhistorische Bedeutung des Hölderlinhauses untersuchen zu lassen. Die CDU und die Junge Union begrüßen diese Entscheidung. Sie verschaffe Zeit, in einer weniger emotionsgeladenen Atmosphäre die verschiedenen Alternativen zu beraten, so die Partei in einer Pressemitteilung.

Gesprächsrunde findet statt

NTZ-Pressemitteilung

Der Gemeinderat habe vereinbart, die historische Situation des Hölderlinhauses einer genauen Untersuchung zu unterziehen. Die Zeit bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse könne nun genutzt werden, um weniger emotionsgeladen und ergebnisorientiert zu diskutieren und zu einer Lösung zu kommen, die sowohl der Volkshochschule als auch der Altstadt und der Neckarsteige dienen.

Hölderlinhaus vorläufig auf Eis

NTZ-Artikel

Die Gemüter in der Nürtinger Bevölkerung erregen sich zunehmend über das Vorhaben, das Hölderlinhaus als einstige Wohnstätte des berühmten Dichters abzureißen und einen größeren Neubau zu errichten. Oberbürgermeister Otmar Heirich schlug nun im nichtöffentlichen Teil der Bauausschusssitzung am Dienstag vor, das Verfahren vorläufig auszusetzen.

Droht Bausünde oder gewinnt die Altstadt?

NTZ-Artikel von Uwe Gottwald

„Die Nürtinger haben Angst vor weiteren Bausünden in ihrer Innenstadt.“ So brachte ein Bürger gestern Abend beim Vorort-Termin zum geplanten Neubau des Hölderlinhauses die Grundstimmung zum Ausdruck. Verstellt der Baukörper nun optisch den Zugang zur Altstadt oder eröffnet er Chancen zur Belebung des Quartiers samt der Neckarsteige?

Kommentar

NTZ-Kommentar von Uwe Gottwald

Ein Bildungszentrum soll es werden, das neue Hölderlinhaus. Kultur-, Schul- und Sportamt, die gesamte Volkshochschule und die Geschäftsstelle der Jugendmusik- und Kunstschule an einem Ort vereint – die Idee hat Charme. Doch muss die Frage erlaubt sein, ob das Raumprogramm nicht überzogen ist.

Gespräch zu Hölderlinhaus

NTZ-Pressemitteilung

Da das derzeitige Hölderlinhaus auch nach einer Sanierung den Raumbedarf für dieses Bildungshaus nicht erfüllen könnte, ist an einen Neubau gedacht. Dieser soll sich dann zur Neckarsteige öffnen. Jährlich nutzen rund 25 000 Menschen das Hölderlinhaus.

Thema Hölderlinhaus

NTZ-Pressemitteilung

Nürtingens Gemeinderat hat zur besseren Unterbringung der Schulungsräume der VHS die Einrichtung eines Bildungshauses beschlossen. In dieses Haus wird auch das Kultur-, Schul- und Sportamt integriert sein. Da das derzeitige Hölderlinhaus auch nach einer Sanierung den Raumbedarf für dieses Bildungshaus nicht erfüllen kann, ist an einen Neubau gedacht.

VHS-Haus mit

NTZ-Leserbrief von Monika Stoitzner, Nürtingen

Ende 2007 gab es den Beschluss des Nürtinger Stadtrates, das „Hölderlinhaus“ durch einen Neubau zu ersetzen. Am 15. Januar 2008 erschien in der Nürtinger Zeitung mein Leserbrief zum Erhalt des Hölderlinhauses. Die SPD-Fraktion ermöglichte Nürtinger Bürgern am 27. Februar 2008 die Begehung des Gebäudes und die zuständigen Damen und Herren von Stadtrat, Verwaltung und VHS informierten vor Ort.

Nicht übers Knie brechen

NTZ-Pressemitteilung

Der geplante Neubau des Hölderlinhauses beschäftigt die Nürtinger. Sie sorgen sich um den Charakter der Nürtinger Altstadt, der durch den geplanten Neubau an dieser Stelle nachhaltig gestört werden könnte. „Sie haben Angst, dass damit ein weiteres Stück des alten Nürtingen verloren geht."

Startschuss zur Zentralisierung ist gefallen

NTZ-Artikel von Bettina Schreitmüller

Mit dem Auszug des Kultur-, Schul- und Sportamtes aus dem Riegerhaus wurde der „inoffizielle“ Startschuss zur Zentralisierung der Verwaltung gegeben. Ganz sichtbar werden die Veränderungen, wenn ab Ende August mit den Abbrucharbeiten an den Gebäuden Marktstraße 1 und 3 begonnen wird.

Hölderlinhaus überdenken

NTZ-Leserbrief von Raimund Popp, Nürtingen

Was hat der Hölderlin-Bau mit der Immobilienpleite in den USA zu tun? Wenn die Nürtinger Stadträte auch mal die erste Seite der Zeitung lesen würden und nicht nur den Nürtinger Teil oder sogar die dritte Seite, die den bierlosen Wirtschaftsteil enthält, dann hätte man sicher schon gemerkt, dass sich zwar dieses Jahr der Stadtsäckel wieder prall füllen wird und alle wieder „Hurra, das haben wir gemacht“ rufen werden, aber auch gleichzeitig mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die nächsten sieben Jahre eine Pleite umhergehen wird.

Terrasse soll bleiben

NTZ-Leserbrief von Margot Brodbeck, Nürtingen

Als „Reingeschmeckte“ (ich wohne erst 55 Jahre hier) habe ich feststellen müssen, wie die Neckarsteige, früher ein Schwerpunkt des Nürtinger Einzelhandels, mehr und mehr abstirbt. Jetzt steht zur Diskussion, auch noch das letzte lauschige Plätzchen, die beiden Terrassen gegenüber dem ehemaligen Café Lorch, zu überbauen.

Akt kultureller Barbarei

NTZ-Leserbrief von Barbara Leib-Weiner, Nürtingen

„Ein Akt kultureller Barbarei“– mit Worten wie diesen bedauert man heute in Lauffen den Abriss von Hölderlins Geburtshaus 1918. Anders als in manch verfälschender Berichterstattung geht es in erster Linie darum, diesen irreparablen Akt in Nürtingen zu verhindern.

Hölderlinhaus erhalten

NTZ-Leserbrief von Elke Richter, Nürtingen

Der Artikel in der Zeitung setzt sich mit dem Thema des nicht vorhandenen Denkmalschutzes für das Hölderlinhaus und der damit vorhandenen Möglichkeiten für die Stadt auseinander. Hier wird berichtet, dass man sich vorschriftskonform verhält und ein öffentliches Interesse am Denkmalschutz wird nicht dargestellt.

Schaugerüst soll Größe des Gebäudes aufzeigen

NTZ-Artikel von Anneliese Lieb

Die Anregung von Helmuth Kuby in der letzten Bürgerfragestunde griff jetzt die CDU-Fraktion auf und beantragte ein Schaugerüst, um die Dimension des geplanten Hölderlin-Neubaus darzustellen.

Andere Nutzung suchen

NTZ-Leserbrief von Reza Maschajechi, Nürtingen

Die Ansiedlung der Volkshochschule im Hölderlinhaus ist allein wegen der fehlenden Parkplätze problematisch. Viele Dozenten müssen an das Haus heranfahren, um ihre Utensilien abzuladen, und schnellstmöglich ihr Auto irgendwo abstellen – aber wo? Dieses Vorhaben passt nicht zu den Plänen der Stadt, die eine verkehrsfreie Innenstadt anstrebt.

Kein Fall für den Denkmalschutz

NTZ-Artikel von Barbara Gosson

Der geplante Neubau des Hölderlinhauses sorgt für jede Menge Diskussionsstoff in der Stadt. Vor allem die Dimensionen des Gebäudeentwurfes lassen darauf schließen, dass sich die Eingangssituation zur Schlossgartenstraße ganz erheblich verändern wird. Doch das Gebiet steht nicht unter Denkmalschutz und es gibt keinen qualifizierten Bebauungsplan.

Das Hölderlinhaus

NTZ-Leserbrief von Christa Axt, Nürtingen

Eigentlich hat Nürtingen Glück. Eine Volkshochschule unter städtischen Fittichen ist in Deutschland die Ausnahme, die meisten Volkshochschulen müssen als Verein ihre Arbeit leisten, mit allen Nachteilen und Unsicherheiten. Das Gejammer ist dennoch groß und soll den Abriss des Hölderlinhauses rechtfertigen, bekräftigt durch eine oberflächliche Kostenargumentation, die man nicht mehr glauben will, nachdem die „Katze aus dem Sack“ ist.

Die verlassene Schöne

NTZ-Leserbrief von Reinmar Wipper, Nürtingen

Meine Theorie von der allseitigen Begrenztheit des Nürtinger Schlossbergs predige ich schon seit 30 Jahren. Ohne Resonanz. Nun aber hat auch Redakteur Warausch bemerkens- und dankenswerterweise den Nürtinger Altstadtberg als Insel identifiziert. Willkommen im Club!

Nürtingen - Hölderlinstadt?

NTZ-Leserbrief von Volker Steinbach, Nürtingen

In der Ausgabe der Nürtinger Zeitung vom 22. März 2002 konnte man die Schlagzeile lesen: „Hölderlins Weg nach Nürtingen hat begonnen!“ Ich meine heute, 2008 – Nürtingen entfernt sich immer mehr von Hölderlin! 1996 wurde im Garten hinter der Freien Kunstschule durch OB Bachofer der „Neue Hölderlin-Park“ eingeweiht mit dem ansprechenden Brunnentempel. Schauen Sie sich heute dieses Kunstwerk an! Der Brunnen mit Umgebung ist in einem total verwahrlosten Zustand, der Brunnen fast nicht mehr sichtbar.

Erhalten? Erneuern?

NTZ-Leserbrief von Peter Reinhardt, Neckartenzlingen

„Am guten Alten in Treue halten – am kräftigen Neuen sich stärken und freuen“ meinte einst der alte Goethe. Will sagen: alles Alte erhalten ist ebenso unsinnig wie es unsinnig ist, alles Alte zu verwerfen. Aber was nun im Einzelfall richtig ist, Erhalten oder Erneuern, das muss immer wieder je neu entschieden werden.

Im Nachhinein

NTZ-Kommentar von Andreas Warausch

Der Neckar ist schuld. Daran, dass Nürtingen eine Insel ist. Aber keine Insel der Glückseligen.

Nur ein Feigenblatt

NTZ-Leserbrief von Kai Hansen, Nürtingen

Am Montag fand in der Stadthalle eine Vorstellung zum Kreuzkirchpark statt. Noch vor einem Jahr war hierzu OB Heirich zugegen und machte Versprechungen, dass man sich den Ausarbeitungen engagierter Nürtinger Bürger stellen würde. Versprochen war auch, dass man sich frühzeitig wieder zusammensetzen würde.

Neues Hölderlinhaus: Ausmaß überraschte

NTZ-Artikel von Uwe Gottwald

Bereits Ende Juni hat das Preisgericht um den Wettbewerb zum Neubau des Hölderlinhauses in Nürtingen entschieden. Die Mitglieder des Bauausschusses hatten bereits Gelegenheit zu einem Einblick in die Arbeiten. Am Dienstagabend wurden die sechs Entwürfe und vor allem die Siegerarbeit nun auch im Gemeinderat vorgestellt. Kritik wurde allerdings laut an den Ausmaßen der Baukörper.

Fadenscheinige Argumente

NTZ-Leserbrief von Helmut Kuby, Nürtingen

Weil man gut informiert sein muss, um mitreden zu können, wollte ich mir die Wettbewerbs-Modelle und Pläne vor der Veranstaltung im Stadtbauamt genau ansehen. (Bis jetzt ist ja nur ein Modell-Foto aus der Nürtinger Zeitung bekannt.) Das war nicht möglich, weil sie nachmittags noch „nicht öffentlich“ waren. Ab 19 Uhr waren die Modelle im Schlosskeller ausgestellt. Zum genauen Studium und zum Vergleich mit der derzeitigen Situation war keine Zeit.

Mehr überbaute Fläche

NTZ-Leserbrief von Manfred Weiner, Nürtingen

Dass Hölderlin in seiner Kindheit und Jugendzeit zusammen mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und seinen Geschwistern im Hölderlinhaus gewohnt hat, ist unumstritten. Dass Herr Dr. Zimmermann mit guten Argumenten des späteren Hölderlins Beziehung zur Kirchstraße in Nürtingen dartun kann, freut mich; ich wünschte, er könnte sie auch der Nürtinger Bürgerschaft nahebringen.

Neubau auf dem alten Platz

NTZ-Leserbrief von Christa Axt, Nürtingen

Als Bewohnerin der Schloßgartenstraße muss ich mein Entsetzen über den geplanten Abriss des Hölderlinhauses schildern, denn dass so ein brutaler Eingriff in unsere Altstadtstraße angedacht ist, kann ich nicht verstehen.

Neubau Hölderlinhaus ist richtig

NTZ-Pressemitteilung

Mit dem geplanten Neubau des Hölderlinhauses und dem Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs setzte sich jüngst der Vorstand der Jungen Union Nürtingen auseinander. Bei einem Vor-Ort-Termin machte man sich ein eigenes Bild vom bestehenden Gebäude in der Neckarsteige, den Ausmaßen des Neubaus und den Außenanlagen.

Erwerle: Es hätte schlimmer kommen können

NTZ-Artikel von Heinz Böhler

„Eine typisch Nürtinger Alibi-Veranstaltung“, schimpfte ein Nürtinger Bürger, der am Mittwoch zum ersten diesjährigen Termin der Nürtinger Veranstaltungsreihe „Demokratie vor Ort: Politiker fragen – Bürger antworten“ zum Hölderlinhaus gekommen war. Dort stellten Nürtingens Baubürgermeister Andreas Erwerle und Susanne Ackermann als Leiterin der Volkshochschule ihre Vorstellungen von einem Neubau vor, während Barbara Leib-Weiner als engagierte Bürgerin ein energisches Plädoyer für den Erhalt der Bausubstanz hielt.

Wir fragen nach

NTZ-Interview

Interview mit Peter Härtling

Rentables Stadtbild

NTZ-Leserbrief von Andreas Ottmayer, Nürtingen

Wenn ich durch Nürtingens Straßen und Gassen gehe, so frage ich mich als junger Bürger immer wieder: Brauchen wir das wirklich, den Blockturm, das Hölderlinhaus oder das Seminar? Sind dies nicht nur einem gewissen Pathos verschuldete, nicht sehr praktische und erst recht keine zukunftsweisende Gebäude?

Der Wettbewerb ist entschieden

NTZ-Artikel

Das Preisgericht hat im Wettbewerb um den Neubau des Hölderlinhauses einen Sieger ermittelt. „Alle 14 Jury-Stimmen gingen an das Stuttgarter Büro BFK“, freut sich Baudezernent Andreas Erwerle. Bereits im Mai hatte die Jury getagt, aber keinen Gewinner ermitteln können. Zwei Büros, BFK und Partner sowie Ulrich Brost, hatten durch gute Ansätze überzeugt, die sie weiterverfolgen sollten und jetzt dem Preisgericht erneut vorstellten.

Aktion für Hölderlinhaus

NTZ-Pressemitteilung

Ehemalige Schüler und andere halten den Abriss des Schulgebäudes für einen gravierenden Eingriff in das Stadtbild, durch den die Beziehung zur Stadt und ihrer Geschichte verloren gehe. Mit einer geschickten Sanierung könne ein gut nutzbares und doch denkmalwürdiges Gebäude geschaffen und durch geeignete Vorplatzgestaltung ein liebenswerter Bereich mit Geschichte erhalten werden.

Abriss die beste Lösung ?

NTZ-Leserbrief von Friedrich Buck, Weilheim

Als das Hölderlin-Gymnasium noch mit unzureichenden Räumlichkeiten in der Stadt war, war ich Schüler einer Klasse, die zeitweise ihr Klassenzimmer im Hölderlinhaus hatte. Vom Fenster aus konnte man Wasserbomben auf Passanten in der Neckarsteige werfen, an den Säulen angebrachte Spickzettel unauffällig einsehen und in der Pause beim Café Lorch einen Datsch (Laugenwecken mit Schokokuss) kaufen.

Hölderlin - ein Kellerkind

NTZ-Leserbrief von Barbara Leib-Weiner, Nürtingen

Zum Kommentar Skandal oder Chance? vom 15. Februar und zu Kritische Fragen und Lob vom 1. März. Ein Wehgeschrei aller Nürtinger Bürger, die Hölderlin und Nürtingen lieben, erwartete ich nach dem Artikel samt Kommentar von Frau Lieb. Aber nichts! Auch zur Information vor Ort, welche die SPD arrangierte, kamen nur wenige Nürtinger manche leider schon mit der Abrissbirne im Kopf.

Kritische Fragen und Lob

NTZ-Pressemitteilung von Dr. Wolfgang Wetzel, Nürtingen

Auf große Resonanz stieß der Vor-Ort-Termin der Nürtinger SPD-Fraktion im Hölderlinhaus. Etwa 25 Bürger nutzten die Gelegenheit, sich das Haus vor allem von innen anzuschauen. Dabei konnten sie auch einen Blick in den ehemaligen Weinkeller der Familie Gock werfen und sich vorstellen, dass der junge Hölderlin dort einst seinem Stiefvater beim Weinmachen zugeschaut hat.

Aus Hölderlins Zeit ist lediglich der Keller

NTZ-Artikel von Anneliese Lieb

Was, ihr reißt das Hölderlinhaus ab? bei vielen Nürtinger Bürgern stößt die Absicht der Stadt, das VHS-Gebäude in der Schlossgartenstraße durch einen Neubau zu ersetzen, auf Unverständnis und Entsetzen. Wenn ich dann erkläre, was die Stadt mit dem Haus vorhat, wächst das Verständnis für die Abbruch-Entscheidung, hat Susanne Ackermann festgestellt. Die VHS-Leiterin ist überzeugt, dass die Nürtinger ihren Dichter im neuen Haus viel besser verorten können. Denn der Goksche Weinkeller, bisher Rumpelkammer, soll aus dem Dornröschenschlaf erweckt und zum multifunktionellen Veranstaltungsraum für Lesungen, Vorträge oder auch mal eine Weinprobe ausgebaut werden.

Das Erbe des Dichters lebendig halten

NTZ-Artikel von Günter Schmitt

Es war damals wie heute. Eine Chance auf eine gute und sichere Anstellung hatte nur, wer eine gründliche und umfassende Ausbildung vorzeigen konnte. Das wurde am Mittwoch deutlich bei der Eröffnung einer Hölderlin-Ausstellung im Bürgersaal des Rathauses.

Die Geschichte des Hauses

NTZ-Artikel von Reinhard Tietzen

Stadtarchivar Reinhard Tietzen hat im Stadtarchiv nachgeschlagen und die Geschichte des Hölderlinhauses zusammengetragen.

Die Stadt reißt das Hölderlinhaus ab

NTZ-Kommentar von Anneliese Lieb

Zugegebenermaßen widerstrebt der Gedanke im ersten Augenblick. Wie kann man in einer Zeit, in der die Nürtinger anfangen, ihren Dichter für sich zu entdecken, und diesen zur Touristenattraktion ausbauen wollen, ein Haus abbrechen, in dem Hölderlin seine Kindheitstage verbracht hat? Ein Skandal?

Hölderlinhaus erhalten

NTZ-Leserbrief von Monika Stoitzner, Nürtingen

Das Hölderlinhaus soll der Spitzhacke zum Opfer fallen und demnächst wird sich die Nürtinger Stadt ein weiteres unrühmliches Denkmal setzen, wenn ein 08/15-Gebäude an dieser Stelle errichtet wird.

Hölderlinhaus soll Neubau weichen

NTZ-Artikel von Sylvie Gierlichs

Die Stadtverwaltung soll zentralisiert werden. Die Gebäude Marktstraße 1 bis 3 sollen einem Arkadenbau weichen, der dem Technischen Rathaus eine neue Heimat geben wird. Zudem beschlossen die Stadträte in ihrer Sitzung am Dienstag, das Hölderlinhaus abzureißen und ebenfalls durch einen Neubau zu ersetzen. Hier sollen Volkshochschule und das Kultur- und Sportamt der Stadt einziehen.

Hölderlinhaus: Sanierung wirft Fragen auf

NTZ-Artikel von Anneliese Lieb

225000 Euro sind im Haushaltsplan 2007 für die Sanierung des Hölderlinhaues eingestellt. Eine Summe, die, so hat sich jetzt gezeigt, bei Weitem nicht ausreicht, will man das Haus grundlegend sanieren. Im Gemeinderat sorgte das Thema noch vor der Sommerpause für Turbulenzen. Hinter verschlossenen Türen, so war zu vernehmen, sollen die Wellen hochgeschlagen sein.